Anlässlich des überraschenden Verbotes des so genannten „Nationalen Antikriegstages“ der neonazistischen „Autonomen Nationalisten“ am 4. September in Dortmund, erklärt Anna Conrads, innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW:
„Ich begrüße das von der Dortmunder Polizei erlassene Verbot des so genannten ‚Nationalen Antikriegstages‘ ausdrücklich. Abzuwarten bleibt jedoch, ob die Verbotsverfügung auch vor Gericht Bestand haben wird. Daher wird meine Fraktion weiterhin auf die für Samstag vom bundesweiten antifaschistischen Bündnis ‚Dortmund stellt sich quer!‘ geplanten Massenblockaden mobilisieren und an diesem Tag auch in Dortmund vor Ort sein“
„Ich habe bereits seit Wochen auf die zunehmenden brutalen Angriffe und Anschläge, die die Dortmunder Neonazis gegen Antifaschisten verübt haben, hingewiesen. Die Polizei hätte bereits vor den Erkenntnissen über die offenbar geplanten Sprengstoffanschläge genügend Möglichkeiten gehabt, den Großevent der Rechten zu verbieten.“
„Ich hoffe, dass die Dortmunder Polizeiführung nun endlich umdenkt, von nun an glaubwürdig und entschlossen gegen die Dortmunder Neofaschisten vorgeht und die Behinderung antifaschistischen Engagements umgehend einstellt.“
Weitere Informationen: http://dortmundquer.blogsport.de